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Die Evolution der Selbsterhaltung

von Paul Trog

Der Mensch gleitet, sich ständig wandelnd, in die Gestalt eines aus ihm stammenden und von ihm selbst geschaffenen ParaSELBST. Dieses eigenmächtige "ÜberICH' erzeugt eine ihm eigene Scheinwirklichkeit. In dieser lebt nunmehr die ganze "zivilisierte" Menschheit, die ursprüngliche Schöpfung völlig erdrosselnd. Ein ernüchternder Beweis für diese Tatsache ist die fortschreitende ökologische Katastrophe. Mit dem Vorwand, die Natur ganzheitlich zu erforschen und zu gründen, wird die eigentliche, oft unbewusste Motivation der Wissenschaft getarnt, eine ausschließlich der Menschenart dienende und nur von dieser zu steuernde Übernatur anzupeilen; dabei wird die echte, nämlich ursprüngliche Urnatur vielfach umgestaltet.

Ein Versuch, die Entstehung und Entwicklung dieses Sachverhaltes zu begründen, wird im Folgenden skizziert:
Das Bestehen und das Überleben der Arten werden durch das Streben nach Selbsterhaltung, die in jedem Geschöpf der Natur vorhanden ist, erkämpft. Jede Evolution eines Wesens erfolgt aus der Notwendigkeit heraus, sich an die Umwelt anzupassen. Die Natur erbringt seit dem Sturz der Schöpfung in die Dimension der Zeit wundersam diese ständige Anpassung. Aus diesem notwendigen Streben nach Selbsterhaltung entsprang im Homo Sapiens - und dies in ihm ausschließlich von allen Lebewesen - ein Suchen und Wirken, das sich schließlich in das Denken und in die Fähigkeit des Gestaltenkönnens wandelte. Im Weiteren wurden das Erfahrene und das Erlernte über Jahrhunderte genetisch gespeichert - und schließlich wurde die von Gott implantierte Instinktkapsel, die jedes Lebewesen in unendlicher Vielfalt umgibt, im Menschen nutzlos und als solche abgestoßen. Fortan steuert der freie Wille im Menschen den Ablauf seines Lebens! Und so entstand, neben dem vom Schöpfergott dem Menschen eingehauchtem ursprünglichen Selbst, ein ichbezogenes, intelligentes Nebenwesen - ein "Beiwohner" und meist sogar ein Widersacher.

Aus diesem NebenSELBST entsprang so ein artkollektives und weltumfassendes ÜberICH. Und dieses schuf wiederum aus sich selbst heraus einen "Weltbaumeister", "Demiurg" genannt - ein Götze, den die griechische Mythologie und Philosophie geboren hat und der geradezu in die heutige Wirklichkeit - unterstützt von Naturphilosophen und Naturwissenschaftlern - einbrach. Die Menschheit ist sozusagen in den Sog einer "demiurgischen Globaldiktatur" geraten und geht dieser Schritt um Schritt, Gott für tot erklärend, entgegen. Dieser aggressive, oft auch defensive Selbsterhaltungstrieb existierte keineswegs bereits im Zeitlosen, aus dem die Schöpfung entstand. Erst der Sturz in die Dimension der Zeit wurde durch ein fatales Vergehen unserer Urahnen sowie der darauf folgenden Fügung Gottes bewirkt. Obschon die Tierwelt und Pflanzenwelt VOR dem Menschen durch den Schöpferwillen Gottes geschaffen wurden, ist die Natur, durch Gottes Weisung, den Menschen unterstellt; und so wurden jede Pflanzenart und jede Tierart mit der ganzen Natur in die Zeit mitgerissen - zu oft leider als ein Opfer des Homo Sapiens. .

Dazu schreibt Fridolin Stier in seinem Buch "Vielleicht ist irgendwo Tag" (Eintragung vom 16. Januar 1973, Seite 258): "Es ist unheimlich zu sehen, wie sich in dieser Kreation der creator selbst sich zum creatum macht, ein Subjekt in ihr wirkt, das - sich selbst zum Objekt werdend, - auf dem besten Weg ist, sich selbst zum Opfer zu fallen."

Wo liegt nun der Ausweg für die Menschheit?
Die Evolution führt nicht zur finalen Christoformität, wie Teilhard de Chardin meinte; das Endergebnis der anpassenden Umformung der Menschen in die machtvolle demiurgische Dimension hinein führt letztlich zum Erlöschen der Menschheit überhaupt. Ein Ausbruch aus dieser demiurgischen Dimension und aus der Gravitation der Zeit kann nur im christozentrischen Verbund zwischen dem ursprünglichen Selbst und der Macht des Schöpfers gelingen. Ein freier Willensakt ist hier entscheidend; die Gnade Gottes reicht dem die Hand, der sie aus ganzem Herz und aufrichtig sucht. Wir finden diese Gnade Gottes im De - Profundis - Gebet und in der Stille. Christus ergreift dann das Selbst von Innen und ummantelt auch das ICH von Außen.

Invasiv heilt Sein Blut, alles wandelnd: Motivation, Charakter und Eigenschaften des Menschen. Durch Sein Sterben am Kreuz und Seine Auferstehung hat der Gottessohn die Dimension der Zeit zerschmettert.

Aus der Vergangenheit spricht Er das ewige Wort - Er ist unter uns in der Gegenwart - und aus der Zukunft schreitet Er auf uns zu, uns eine Frage stellend: "Was soll es nun sein? Die anpassende Umformung, hin zum demiurgischen Antichrist, oder die invasive Christozentrik, Gott dem Vater entgegen? Entscheide!"

Und die Antwort jedes Einzelnen könnte lauten:
"Lass mich auch Dich im Herz ummanteln,
so ganz wie Du mich stets umfasst.
Sei Du mein Denken, Fühlen, Handeln,
Mein ganzes Ich, mein Halt, mein Gast!"

Paul Trog
Innsbruck
20/02/09

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